Externe Soundkarten-Alternative

Während die Dreidimensionalisierung im Grafiksektor mangels passenden Ausgabegeräten noch ein wenig auf sich warten lässt, hat sich im Audiobereich schon einiges getan. Denn Technologien wie EAX und AC3 haben längst die Spielebranche erobert und erschaffen ertaunlich räumliche Klangwelten aus synthetischen Audiosamples. Doch so gut die Software auch geschrieben sein mag, entscheidend ist die physische Schnittstelle - die Soundkarte.
Bisher war qualitativ hochwertiger dreidimensionaler Sound denjenigen vorbehalten, die eine gute Soundkarte oder einen modernen onboard-Soundchip mit guten "Physical Layern" besitzen. Notebook-Besitzer blieben mangels austauschbarer Soundkarte leider außen vor. Doch das änderte sich mit der Markteinführung der Creative Xmod.

Die Creative Xmod ist eine externe Soundkarte, die über USB an PC und Notebook angeschlossen werden kann. Sie bietet Ausgänge für Kopfhörer und Stereo-Anlage und einen Eingang für ein Mikrofon - ist also somit auch für Headset-Träger geeignet. Geliefert wird die Xmod mit einem Paar In-Ear Hörer, einem USB-zu-Mini-USB Datenkabel und - da hat Creative Labs gut mitgedacht - mit einer Aufbewahrungstasche, die das Gerät beim Transport vor dem Zerkratzen schützen soll.
Schmückend
Sehr edel und modern wirkt das Design des Kleinods. Die Unterseite ist schwarz und mit einer Gummierung versehen. Dies und das Gewicht der Xmod halten sie sicher auf dem Schreibtisch fest. Die Oberseite besteht aus weißem Kunststoff und wird geschmückt von einem silbernen Drehknopf sowie blau leuchtender LED. Doch ist der Drehknopf natürlich nicht allein ein modisches Accessoire. Er dient vielmehr als zentrales Steuerelement für die Anpassung der Lautstärke und der verschiedenen Klangmodifikationen. Haptisch gut ausgeklügelt, bietet der Drehknopf eine angenehme Rastung. Drückt man ihn, wird die Soundkarte auf Stumm gestellt.
Die vordere Hälfte der Oberschalte dient als ein großer Taster, mit dem man zwischen den Fein-Einstellungen für X-Fi Crystalizer und X-Fi CMSS-3D umschalten kann. An der linken und rechten Seite der Xmod ist jeweils ein Schiebeschalter eingebracht, mit denen man die Crystalizer- und CMSS-Funktion ein- und ausschalten kann. Am Kopfende befinden sich die beiden Anschlüsse für USB und Line-Out, am Fussende die für Kopfhörer und Mikrofon.

Narrensicher
Denkbar einfach ist der Betrieb der Soundkarte und lässt sich durchaus auch von einem absoluten Laien einsetzen. Denn eine Installation von Treibern oder sonstiger Software ist weder notwendig noch vorgesehen. Nach dem Anschluss via USB-Kabel wird das Gerät von Windows automatisch erkannt und sofort in den Betriebsmodus versetzt. Von jetzt an wird sämtlicher Sound, egal ob von Audioplayern oder Spielen, an die Xmod weitergeleitet.

X-Fi Funktionen
Bereits ohne die Klangverbesserungsfunktionen produziert die Xmod einen sehr sauberen und kräftigen Sound. Laut Herstellerangaben liegt der Klirrfaktor bei 0,014 Prozent, was bedeutet, dass sehr niedrige Verzerrungen auftreten. Die Frequenzabweichung liegt bei 0,45 dB - ebenfalls ein ordentlicher Wert für dieses Aufgabengebiet. Das Einschalten des X-Fi-Crystalizers wird belohnt mit einem noch satteren, kräftigeren Bass und der Anhebung der Höhen. Der Klang bleibt dabei immer noch unverzerrt und sauber. Bei Spielen entsteht ein sehr frischer und vor allem sehr detailreicher Hör-Eindruck.
Erstaunlich ist, dass man in Shootern wie Insurgency oder Half-Life² sogar das leiseste Knistern gegnerischer Schritte hören und - viel wichtiger - sogar recht genau orten konnte. Schüsse klangen knackig und Explosionen Mark-erschütternd. Auch im Rennspiel Need For Speed: Carbon machte der produzierte Klang einen guten Eindruck. Auf Pflasterstraßen könnte man deutlich das Aufpeitschen des Reifengummis auf dem Backstein oder das Aufheulen der Motoren der Gegner in der Ferne hören.
Schaltet man die Funktion X-Fi CMSS-3D dazu, wirkt die virtuelle Umgebung geschlossener und fülliger. Das Mittendrin-Gefühl wird deutlicher, da Geräusche nun noch stärker und näher aus verschiedenen Richtungen zu kommen scheinen. Allerdings wird es damit auch schwieriger, bestimmte Geräusche genau zu orten. Auch geht etwas von der Knackigkeit des Sounds verloren, der Klang wirkt stumpfer. Da man aber beide X-Fi Funktionen justieren kann, wird jeder Anwender sein gewünschtes Mittelmaß finden.

Fazit
Die Creative Xmod ist ohne Wenn und Aber eine brauchbare Alternative für Besitzer von Notebooks und PCs mit onBoard-Soundchips der Mittelklasse. Das Gerät ist schmucksam und nimmt wenig Platz auf dem Schreibtisch weg. Die Inbetriebnahme und Bedienung ist kinderleicht, nervige Installationsprozesse entfallen. Das Gerät kostet zwischen 70 und 80,00 Euro und ist seit Anfang diesen Jahres im Handel.
Bisher war qualitativ hochwertiger dreidimensionaler Sound denjenigen vorbehalten, die eine gute Soundkarte oder einen modernen onboard-Soundchip mit guten "Physical Layern" besitzen. Notebook-Besitzer blieben mangels austauschbarer Soundkarte leider außen vor. Doch das änderte sich mit der Markteinführung der Creative Xmod.

Die Creative Xmod ist eine externe Soundkarte, die über USB an PC und Notebook angeschlossen werden kann. Sie bietet Ausgänge für Kopfhörer und Stereo-Anlage und einen Eingang für ein Mikrofon - ist also somit auch für Headset-Träger geeignet. Geliefert wird die Xmod mit einem Paar In-Ear Hörer, einem USB-zu-Mini-USB Datenkabel und - da hat Creative Labs gut mitgedacht - mit einer Aufbewahrungstasche, die das Gerät beim Transport vor dem Zerkratzen schützen soll.
Schmückend
Sehr edel und modern wirkt das Design des Kleinods. Die Unterseite ist schwarz und mit einer Gummierung versehen. Dies und das Gewicht der Xmod halten sie sicher auf dem Schreibtisch fest. Die Oberseite besteht aus weißem Kunststoff und wird geschmückt von einem silbernen Drehknopf sowie blau leuchtender LED. Doch ist der Drehknopf natürlich nicht allein ein modisches Accessoire. Er dient vielmehr als zentrales Steuerelement für die Anpassung der Lautstärke und der verschiedenen Klangmodifikationen. Haptisch gut ausgeklügelt, bietet der Drehknopf eine angenehme Rastung. Drückt man ihn, wird die Soundkarte auf Stumm gestellt.

Narrensicher
Denkbar einfach ist der Betrieb der Soundkarte und lässt sich durchaus auch von einem absoluten Laien einsetzen. Denn eine Installation von Treibern oder sonstiger Software ist weder notwendig noch vorgesehen. Nach dem Anschluss via USB-Kabel wird das Gerät von Windows automatisch erkannt und sofort in den Betriebsmodus versetzt. Von jetzt an wird sämtlicher Sound, egal ob von Audioplayern oder Spielen, an die Xmod weitergeleitet.

X-Fi Funktionen
Bereits ohne die Klangverbesserungsfunktionen produziert die Xmod einen sehr sauberen und kräftigen Sound. Laut Herstellerangaben liegt der Klirrfaktor bei 0,014 Prozent, was bedeutet, dass sehr niedrige Verzerrungen auftreten. Die Frequenzabweichung liegt bei 0,45 dB - ebenfalls ein ordentlicher Wert für dieses Aufgabengebiet. Das Einschalten des X-Fi-Crystalizers wird belohnt mit einem noch satteren, kräftigeren Bass und der Anhebung der Höhen. Der Klang bleibt dabei immer noch unverzerrt und sauber. Bei Spielen entsteht ein sehr frischer und vor allem sehr detailreicher Hör-Eindruck.
Erstaunlich ist, dass man in Shootern wie Insurgency oder Half-Life² sogar das leiseste Knistern gegnerischer Schritte hören und - viel wichtiger - sogar recht genau orten konnte. Schüsse klangen knackig und Explosionen Mark-erschütternd. Auch im Rennspiel Need For Speed: Carbon machte der produzierte Klang einen guten Eindruck. Auf Pflasterstraßen könnte man deutlich das Aufpeitschen des Reifengummis auf dem Backstein oder das Aufheulen der Motoren der Gegner in der Ferne hören.
Schaltet man die Funktion X-Fi CMSS-3D dazu, wirkt die virtuelle Umgebung geschlossener und fülliger. Das Mittendrin-Gefühl wird deutlicher, da Geräusche nun noch stärker und näher aus verschiedenen Richtungen zu kommen scheinen. Allerdings wird es damit auch schwieriger, bestimmte Geräusche genau zu orten. Auch geht etwas von der Knackigkeit des Sounds verloren, der Klang wirkt stumpfer. Da man aber beide X-Fi Funktionen justieren kann, wird jeder Anwender sein gewünschtes Mittelmaß finden.

Fazit
Die Creative Xmod ist ohne Wenn und Aber eine brauchbare Alternative für Besitzer von Notebooks und PCs mit onBoard-Soundchips der Mittelklasse. Das Gerät ist schmucksam und nimmt wenig Platz auf dem Schreibtisch weg. Die Inbetriebnahme und Bedienung ist kinderleicht, nervige Installationsprozesse entfallen. Das Gerät kostet zwischen 70 und 80,00 Euro und ist seit Anfang diesen Jahres im Handel.
Gut
Einfache Installation Unkomplizierte Bedienung Flexible Benutzung durch USB
Schlecht
Keine Mehrkanal-Ausgabe
- 0ROFL
ich hab nich einmal einen dieser server genutzt. gute entscheidung @EA - 0
Schönes Teil
Ich werd morgen mal gucken ob die das bei uns im Mediamarkt haben.
Mein dämliches Targa-Notebook knackst nämlich nur noch. Aber die internen Boxen kann ich dann nicht mehr verwenden oder? - 0
Kurze Erklärung
Nein, die internen Boxen kannst du nicht mehr verwenden, da die Soundkarte einen eigenen Verstärker mitbringt. Du müsstest dir also externe Boxen oder Kopfhörer kaufen. - 0
- 0PAPac-Man
recht nett
Für Notebook Besitzer sicher nen feines Teil. Für den Desktop PC würde ich es aber nciht kaufen - 0
- 0
- 0HEhelgegut
ich freu mich schon - 0AFafn-
glaube sowieso nicht, dass noch irgendjemand da gespielt hat 😃 - 0Kein Wunder...
...wenn die Server nicht genutzt werden. Warum dann unnötigen Ballast an Board lassen? - 0
??
öffentlich · unter dem Artikel
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