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Software20.04.2008, 14:00← Alle Artikel

Razer Piranha: Das Headset im Härtetest

MorriganMorrigan5.093 LeserLesezeit 4 Min

Wie schlägt sich das Gaming-Headset in der Praxis

Razer Piranha: Das Headset im Härtetest
Genauso wichtig wie eine scharfe, brilliante und vor allem ruckelfreie Optik ist beim professionellen Spielen natürlich auch ein glasklarer Sound um die Gegner auszumachen und um sich untereinander zu verständigen. Ob das Spielen mit dem neuen Piranha Headset aus der Razer-Familie den hohen Ansprüchen eines Gamers genügt, das erfahrt ihr im folgenden Test.

Razer Piranha Testbericht


In unserer Razer-Testreihe haben wir uns bisher ja mehr auf die Gaming-Mäuse konzentriert. Dies soll sich nun endlich ändern. Denn Gaming besteht ja nicht nur aus Spieler und Maus. Auch andere Peripherie-Geräte spielen hierbei eine wichtige Rolle. So unter anderem, oder sogar vor allem, das Headset. Nicht jeder Gamer und nicht jede Art von Spiel benötigt ein Headset. Wer jedoch nicht darauf verzichten will oder kann, der sollte schon genau hinhören, denn im Wald der Hardwareangebote gibt es sehr viele Bäume. So auch unser heutiges Testgerät, das Razer Piranha.

Dieses außergewöhnlich schön anzusehende Headset ist der derzeitige Klangschlager im Hause Razer, abgesehen vom Razer Mako, aber das ist ja eine ganz andere Kategorie.
Hat man die für Razer übliche, schwarze Pappverpackung erst einmal geöffnet, wird einem zunächst ganz Angst und Bange, denn es ist eine Kunst für sich, das formschöne Headset aus seiner Verpackung zu befreien.Eins ist sicher, Schutz hat es auf seiner Reise jede Menge, aber leider auch zu viel Schutz für den Anwender, der wie das Kind vorm Christbaum endlich das Paket aufreißen und den Inhalt nutzen will. Hat man jedoch das gute Stück befreit, so hat man auf den ersten Griff ein durchaus robustes Headset in der Hand. Wackeln und Klappern tut schon mal nichts.

Razer Piranha im Test


Das Mikrofon ist durchaus kurz und sehr schmal. Im Mittelteil besteht dieses aus einem biegsamen Kunststoff, was eine leichte Anpassung ermöglicht. Die Ohrmuschelschoner sind sehr klein, allerdings für anatomisch korrekt gebaute Menschenohren ausreichend. Was durchaus angenehm ist, sind die Details am oberen Teil des Kopfhörers, dem Kopfbügel. Zwischen Kopf und Bügel befindet sich eine dicke Lage weicher Schaumstoff, der ein Drücken verhindert, der Tragekomfort ist hier sehr angenehm. Ein weiterer Vorteil ist hier eine Art Luftloch. Was beim Auto das Schiebedach, ist bei diesem Headset das Luftloch. Schwitzen kaum möglich.

Das Kabel ist mit 3 Metern durchaus lang und mit seiner Ummantelung vor einem Verheddern oder auch Verdrehen geschützt. Zusätzlich ist auch dieses Headset mit einer Kabelfernbedienung ausgestattet, welche mit einem Clip ausgerüstet idealen Halt findet. Die Klinkenstecker sind vom Durchmesser her Standard, durch ihre geringe Länge wirken sie allerdings sehr winzig, was sich durchaus als praktisch erweisen kann, wenn man eine Menge Zeug am Rechner anschließen will.

Das Razer Piranha ist von Haus aus Schwarz und mit einem schicken Extra ausgestattet. Man könnte zunächst meinen, dass der USB-Stecker für die Nutzung des Headsets per USB da ist, aber dem ist nicht so. Die Ohrmuscheln und die integrierte Fernbedienung sind mit dem berühmten Razer-Logo ausgestattet und sobald der USB-Stecker den Weg in den USB-Anschluss gefunden hat, leuchten beide in wunderschönem Blau. Man kann sich sicher darüber streiten, ob man den Stromverbrauch sinnvoll findet oder nicht, schön aussehen tut es aber in jedem Fall.

Aber kommen wir nun zum eigentlichen und wichtigen Teil eines Headset-Tests.

Die technischen Details:
 
- Frei positionierbares Mikrofon
- Kabelfernbedienung für Lautstärke und Mikrofon
- Beständiger Kabelschutz vor Brüchen
- Für Internettelefonie geeignet
- Kabellänge: 3,0 Meter
- Anschlüsse: 3,5 mm Klinke, vergoldet / USB zur Stromversorgung
- Verstellbarer Kopfbügel

Wir haben das Headset einigen harten Tests unterzogen. Es musste diverse Musikrichtungen ertragen, Gametitel rauf und runter wiedergeben und das zum Teil in einer Lautstärke, die selbst Tote aufwecken könnte. Und es hat gute Dienste geleistet. Die Höhen kommen sehr klar und keineswegs verzerrt rüber. Von Klirren keine Spur. Die Tiefen sind annehmbar, müssen allerdings über die Soundkarte justiert werden, sonst sind sie zu flach. Der Klang ist super klasse, was man bei einem Preis von im Schnitt 70 bis 80 Euro allerdings auch erwarten sollte.

Neben einem tollen Klang und einem schicken Design gibt es allerdings noch ein kleines Manko, was die Verbraucher von einem Kauf abbringen könnte. Das Headset ist sehr eng. Selbst ein kleiner Frauenkopf hat nach einer Weile arge Probleme, besonders, wenn sich hinter den Ohren noch Brillenbügel verstecken. Also entweder man dehnt sich den Bügel so arg, dass das Headset lockerer sitzt, oder man schreibt eifrig eine Notiz in das Razer-Forum und bittet um Anpassung dieses Details. Alles in Allem können wir das Headset aber dennoch nur Loben.

Wir vergeben 7,5 von 10 Punkten.

Gut

saubere Höhen kaum wahrnehmbare Verzerrungen

Schlecht

sehr enger Kopfbügel Preis

Kommentare 4
  • 0
    CRACk2CRACk21. Kommentar
    böse...
    hui...das ist ja mal n geiles video! gefällt mir vor. und die haufen karren noch dazu! echt krank 🙂
  • 0
    vampirschildkrtevampirschildkrte
    oO
    Ich glaub ich seh doppelt, dreifach und zehnfach. 😛
  • 0
    SKsky2k4

    n1

    schön geschriebn
  • 0
    XorphitiusXorphitius

    Sehr guter Testbericht

    ... insbesondere weil ausreichend auf den Tragekomfort eingegangen wurde. Genau das ist nämlich bei langen Spielesessions ein sehr sehr wichtiger Faktor. (Weshalb dieses HS für mich persönlich ausscheidet 😉 ich bleib' bei meinem Creative Fatality HS)
??
öffentlich · unter dem Artikel
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— Torsten · 2008

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