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Allgemein08.10.2007, 11:40← Alle News

Ageia ändert PhysX-Lizenzmodell

TorstenTorsten1.074 LeserLesezeit 1 Min

Nach der erfolgreichen Übernahme des bisherigen Marktführers Havok durch den Hardware-Riesen Intel, fühlt sich Ageia nun scheinbar unter Druck gesetzt. Um seine Physik-Middleware interessanter für die Entwickler zu machen, hat Ageia die Lizenzbedingungen für den PhysX-Quellcode geändert. Das Entwicklerpaket wird nun günstiger verkauft und wer Binaries für eigene Softwareprojekte einsetzen möchte, kann diese sogar kostenlos bekommen.

Ageia ändert PhysX-Lizenzmodell
Das neue Lizenzmodell sieht eine Lizenzkosten von circa 50.000 US-Dollar je Anwendung vor. Enthalten ist eine umfassende Unterstützung der Entwickler vor Ort sowie die Optimierung von Projekten für Spielkonsolen, Multi-Core-CPUs und PhysX-Steckkarten. Außerdem können, wie schon erwähnt, Binaries in Zukunft komplett ohne die Entrichtung etwaiger Lizenzgebühren verwendet werden. Was nicht unerheblich für die Verbreitung von PhysX sein dürfte.

[SCREEN:1]Derzeit unterstützt PhysX alle Windows-PCs sowie Spielkonsolen wie die Playstation 3, Nintendo wie und die Xbox 360. Auf PCs unterstützt eine Steckkarte die CPUs bei der rechenintensiven Phsyikberechnung, eine Erweiterungskarte für Notebooks wurde bereits angekündigt. Derzeit wird PhysX durch PC-Hersteller wie Dell, welcher Desktop-PCs sowie Spiele-Notebooks mit PhysX-Chips anbietet, unterstützt.

Insgesamt gibt es laut Ageia rund 10.000 registrierte, aktive Entwickler, die sich um Neuentwicklungen auf dem Softwaresektor kümmern. Außerdem wird die PhysX-Engine in 75 Spielen verwendet, allerdings Konsolenspiele mit einbezogen, um vorwegzunehmen, dass es noch nicht viele PC-Spiele mit PhysX gibt.In Kürze erscheint aber Unreal Tournament 3, was beispielsweise von der Hardware-Beschleunigung für PhysX profitieren soll.

"Wir sind stolz auf die zunehmende Akzeptanz und Anerkennung von PhysX im Spielemarkt", so Ageia-CEO Manju Hedge. Als großer Konkurrent steht derzeit Havok und profitiert, wie eingangs geschrieben, dabei massiv vom Kauf durch Intel. Übrigens sind Havok und PhysX nicht miteinander kompatibel.

Quelle: http://www.golem.de/0710/55239.html,Quelle: Golem

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