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Allgemein05.10.2006, 22:42← Alle News

Pandoras Büchse wurde geöffnet

RonnyRonny1.805 LeserLesezeit 1 Min

"Die Büchse der Pandora wurde geöffnet." Mit diesen Worten hat der Virenanalytiker Alexander Gostev von Kaspersky Lab http://www.kaspersky.de die Entwicklung im Bereich Handyviren und -Trojaner zusammengefasst. Seit dem erstmaligen Auftreten eines Handyvirus im Juni 2004 orten die russischen Antiviren-Experten eine regelrechte Explosion, was ein nun veröffentlichter Forschungsbericht offenbart. So befinden sich gegenwärtig bereits hunderte Trojaner und Viren in den Datenbanken verschiedener Antiviren-Hersteller. Das Bewusstsein der betroffenen Mobiltelefonierer tendiert hingegen weiterhin gegen null.

Die Bedrohungsszenarien präsentieren sich dabei äußerst vielfältig. Diente etwa "Mosquit.a", einer der ersten mobilen Trojaner überhaupt, einzig und allein dem Zweck, ein harmloses Spiel über SMS an alle Adressbucheinträge zu verschicken, richtet der seit November 2004 in Umlauf befindliche Trojaner "Skuller.a" weit mehr Schaden an. Durch das Ausnützen eines Fehlers des Betriebssystems Symbian ist er in der Lage, Systemdateien zu überschreiben. Einmal im System, ersetzt er alle Icons der vorhandenen Anwendungen mit einem Totenkopf und entfernt gleichzeitig alle Anwendungsdateien. Dadurch funktioniert das Telefon nach dem Neustart nicht mehr.

Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061005033, Quelle: pressetext.de;http://www.viruslist.com/en/analysis?pubid=200119916, Bericht zu den Handyviren;http://images.kaspersky.com/en/vlpub/0609_mobilep1_pic3.jpg, Bildquelle

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