Vor zwei Jahren wurde in Amsterdam die erste Klinik für Computerspiel-Süchtige Menschen eröffnet. Neben Alkoholikern und anderen Drogensüchtigen Leuten, wurden auch augenscheinliche Computerspiel-Süchtige behandelt und von ihrer „Sucht“ befreit.

Nun, rund zwei Jahre nach der Öffnung für eben jene Spiel Süchtigen, hat sich der Macher der Einrichtung, Keith Bakker, zum angeblich ernsten Problem geäußert. Seiner Meinung nach sind rund 90% der Gamer die er dort behandelt, nicht süchtig. Sie weisen zwar Symptome auf, die auf eine Sucht hinweisen, sind es aber nicht.
Das Unheil ist auf der sozialen Ebene zu finden. Diese Spieler, meist Jugendliche, stürzen sich aus Mangel an sozialer Akzeptanz in die große Welt der Spiele. Sie werden beispielsweise in der Schule gehänselt oder finden bei ihren Eltern nicht genug Anerkennung. Bakker meint das diesen Jugendlichen einfach ein wenig Aufmerksamkeit der Eltern und Lehrer helfen würde, um den doch recht exzessiven Computer Gebrauch zu reduzieren.
Aus gleichen Grund hat Bakker auch das Programm an seiner Einrichtung geändert. Anstatt das gleiche Entzugsprogramm durchzuführen, wie es auch beispielsweise bei Alkoholikern angewendet wird, lernen die Jugendlichen wie sie mit ihrem sozialem Umfeld richtig Kommunizieren, damit sie nicht wieder in das selbe Loch fallen.
Das Unheil ist auf der sozialen Ebene zu finden. Diese Spieler, meist Jugendliche, stürzen sich aus Mangel an sozialer Akzeptanz in die große Welt der Spiele. Sie werden beispielsweise in der Schule gehänselt oder finden bei ihren Eltern nicht genug Anerkennung. Bakker meint das diesen Jugendlichen einfach ein wenig Aufmerksamkeit der Eltern und Lehrer helfen würde, um den doch recht exzessiven Computer Gebrauch zu reduzieren.
Aus gleichen Grund hat Bakker auch das Programm an seiner Einrichtung geändert. Anstatt das gleiche Entzugsprogramm durchzuführen, wie es auch beispielsweise bei Alkoholikern angewendet wird, lernen die Jugendlichen wie sie mit ihrem sozialem Umfeld richtig Kommunizieren, damit sie nicht wieder in das selbe Loch fallen.
Quelle: http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/7746471.stm,Quelle
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- 0FAFanguro
hmm...
also ich denke nicht das es nur am sozialen Umfeld oder an der Psyche liegt. Ich denke man kann das nicht verallgemeinern.
Ich denk ich kann mich selbst zu solch einen Suchtopfer zählen. (in der Vergangenheit)
Und ich kann von mir behaupten, das ich aus einem ,guten haus, komme, sehr viele soziale kontakte habe / hatte.
Welche jedoch bei zunehmender Sucht vernachlässigt werden. Ich denke sicher ist davor niemand. Es spielt bestimmt die persönlichkeit eine Rolle.
Aber der Entzug ist auf jedenfall einfacher als bei drogen ect - 0
yäs
Ich stimme der Meinung von agplayer und Keith Bakker vollkommen überein.
Es ist schon wichtig, ob man "draußen" nicht akzeptiert wird, es ist ja immerhin leichter die ganze Zeit vor der Kiste zu verbringen, als sich mit seinen Problemen im Real Life auseinanderzusetzen.
Zudem kommt zuerst die Psyche, die einen erst labil werden lässt - man weil man sich nicht "durchbeißt". - 0
Einfach?
Ich schätze, es ist für viele Eltern, Lehrer, Pädagogen, Psychologen, Politiker, ... einfacher, es sorum zu behaupten "Jaja, der Arme ist von diesen bösen Spielen abhängig geworden. Ein Grund mehr, diese zu verbieten.". Die Ursache des Problems (fehlende Unterstützung der Eltern), setzt sich konsequent in der fehlerhaften Diagnose fort.
??
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