Code auf der Gratis-Hardware ausgeführt
Bis Mittwoch will Fon noch Gratis-Wlan-Router verschenken - gegen Abgabe des "Fonero-Versprechens", den Router auch anderen Fon-Kunden per WLan zur Verfügung zu stellen. Eine - zugegebenermassen aufwändige - Methode, den abgesicherten Router zu hacken, wurde nun bekannt.
Das Gerät ist an sich gut gegen Angriffe abgesichert: Fon will natürlich, dass die verschenkte Hardware auch für ihre Zwecke genutzt wird. Das größte WLan-Netz weltweit will das Unternehmen aufbauen und bietet dafür verschiedene Preismodelle an - "Linus" beispielsweise bietet kostenloses Surfen über WiFi-Accesspoints aller anderen "Foneros", im Gegenzug bietet man einen Teil der eigenen Bandbreite ebenfalls anderen Fon-Nutzern an.
Das könnte sich ändern: auf dem Gratis-Router kann Shell-Code zur Ausführung gebracht werden. Damit lassen sich diverse Phonehome-Funktionen des Routers abstellen. Um permanenten Shell-Access zu erhalten, ist indessen auch Hardware-Schrauberei vonnöten. Eine Arbeit, die sich die wenigsten Foneros machen werden. Dass die Gratis-Router zu einem Finanzierungsproblem des Fon-Netzes werden, muss wohl kaum befürchtet werden. Problematisch dürfte hingegen der Vertrauensverlust werden - die Fon-Aktion steht durchaus in der Kritik, schließlich holt man sich Hardware ins Haus, auf die das Unternehmen Rootzugriff hat. Das Surfen über Fon-Hotspots, von denen der WLan-Nutzer nicht mehr weiss, ob gelegentlich auch der Besitzer des Routers Zugriff auf selbigen - und womöglich auf seine übertragenen Daten - hat, könnte damit an Attraktivität verlieren.
Das könnte sich ändern: auf dem Gratis-Router kann Shell-Code zur Ausführung gebracht werden. Damit lassen sich diverse Phonehome-Funktionen des Routers abstellen. Um permanenten Shell-Access zu erhalten, ist indessen auch Hardware-Schrauberei vonnöten. Eine Arbeit, die sich die wenigsten Foneros machen werden. Dass die Gratis-Router zu einem Finanzierungsproblem des Fon-Netzes werden, muss wohl kaum befürchtet werden. Problematisch dürfte hingegen der Vertrauensverlust werden - die Fon-Aktion steht durchaus in der Kritik, schließlich holt man sich Hardware ins Haus, auf die das Unternehmen Rootzugriff hat. Das Surfen über Fon-Hotspots, von denen der WLan-Nutzer nicht mehr weiss, ob gelegentlich auch der Besitzer des Routers Zugriff auf selbigen - und womöglich auf seine übertragenen Daten - hat, könnte damit an Attraktivität verlieren.
Quelle: http://www.golem.de/0606/46134.html,golem;http://en.fon.com/images/linus_alien_bill.gif, Bildquelle
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Nicht der einzige Haken
Nach dem Urteil, wonach ein WLAN-Betreiber voll haftbar für den Unfug ist, den andere mit seinem bereitgestellten Zugang treiben, bin ich sowieso skeptisch, ob sich noch viele Kunden die Abmahnung quasi direkt nach Hause abonnieren. 😉
??
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