Trojaner steuert Google-Suchergebnisse
Mit einer ganz neuen Version einer Onlinebedrohung dürfen sich jetzt alle Google-Nutzer rumärgern. Ein Trojaner, welcher unter anderem unter dem Namen „Gumblar“ im Netz unterwegs ist, verändert die Ergebnisse bei einer Suchanfrage über Google und schickt den Nutzer auf infizierte Seiten, von denen weitere schädliche Software herunter geladen wird.

Der neue Trojaner „Gumblar“ hat es in sich. Bereits bei einem Besuch auf einer infizierten Webseite kann sich dieser über Sicherheitslücken der Browsererweiterungen auf einen Rechner einnisten. Anschließend manipuliert er die Ergebnisse bei Suchanfragen über Google und verleidet den Nutzer zum Besuch auf Webseiten, die weitere schädliche Software enthalten. Der Trojaner installiert zusätzlich eine Backdoor mit der man die Kontrolle über einen Rechner erlangen kann. Antivirenhersteller gehen davon aus, dass die Angreifer zukünftig ein Botnetz schaffen möchten. Mit einem solchen Netzwerk können die Betreiber Spammails über die infizierten Rechner versenden oder diese für DoS-Attacken auf Firmenrechner nutzen.
DoS-Attacken werden dazu verwendet, um Unternehmen zu erpressen und horrende Summen zu verlangen. Hierzu kontaktieren die Angreifer vorab das Unternehmen und weisen darauf hin, dass man in ein paar Stunden die Rechner der Firma „lahm legen“ wird, sofern nicht eine Summe X überwiesen wird. Weigert sich das Unternehmen, erfolgt die Attacke.
„Gumblar“ ist derzeit vor allem auf englischsprachigen Seiten unterwegs. Inwieweit die Bedrohung auf dem deutschsprachigen Raum übergreifen wird, steht zurzeit noch in den Sternen.
Quellen: idealo.de, itseccity.de. handelsblatt.com
DoS-Attacken werden dazu verwendet, um Unternehmen zu erpressen und horrende Summen zu verlangen. Hierzu kontaktieren die Angreifer vorab das Unternehmen und weisen darauf hin, dass man in ein paar Stunden die Rechner der Firma „lahm legen“ wird, sofern nicht eine Summe X überwiesen wird. Weigert sich das Unternehmen, erfolgt die Attacke.
„Gumblar“ ist derzeit vor allem auf englischsprachigen Seiten unterwegs. Inwieweit die Bedrohung auf dem deutschsprachigen Raum übergreifen wird, steht zurzeit noch in den Sternen.
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