Nach den ersten Meldungen und Tests zu Apples iPhone, welche von der Firma etwas in die "richtige" Richtung gelenkt worden sein sollen, haben sich ein paar findige Techniker zusammengesetzt und herausgefunden, dass nicht alles Gold ist was glänzt. href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/mpu.inquirer.de/telemobil;sz=1x1;cat=telemobil;pos=1;ptile=5;ord=123456789?"> <img src="http://ad.de.doubleclick.net/ad/mpu.inquirer.de/telemobil;sz=1x1;cat=telemobil;pos=1;ptile=5;ord=123456789?" border="0" alt="Advertisement"></a>

Ein weiteres Manko soll die Bluetooth-Funktionalität sein. Einzig die Verbindung mit Headsets würde bisher tadellos funktionieren. Datenaustausch, Drucken per Bluetooth oder gar die Nutzung des Handys als Modem ist noch nicht möglich.
Zwei Tester vom US-amerikanischen PC Magazin nahmen das Handy wörtlich auseinander und kamen zu der Erkenntnis, dass das iPhone ein wirklich guter iPod ist, aber nur ein ziemlich mäßiges Mobiltelefon.
Zwar sei der Web-Browser sehr gut für HTML-Seiten geeignet, doch können weder Flash- noch Java-Applikationen wiedergegeben werden.
Bestnoten gab es für die Bildschirmqualität, welche die bisher beste unter den Smartphones sein soll. Ebenso wäre der Medienplayer herausragend, was sich mit Steve Jobs Ankündigung im Vorfeld um den besten iPod aller Zeiten decken würde. Die Touchscreen-Bedienung wäre dabei funktioneller und ansprechender als das Scrollwheel des MP3- Players.
Allerdings scheint die Kamera des iPhone sich nicht in diesen Lobgesang mit einreihen zu können, denn sie wurde von den Testern abwertend als „Dummy-Kamera“ bezeichnet. Zwar bietet sie 2 Megapixel, aber keine Optionen. Weder können verschiedene Auflösungen oder Kompressionsstufen eingestellt werden noch gibt es Einstellungen zu Weißabgleich und Aufofokus oder Programme für verschiedene Aufnahmesituationen. Die Kamera beschränkt sich also auf knipsen oder nicht knipsen.
Aber gut. Ein Handy ist zum Telefonieren da könnte man jetzt sagen. Doch auch hier kann das Gerät scheinbar nur wenig punkten. So erweist sich die Sprachqualität als schlechter als bei jedem anderen High-End-Gerät, was in den letzten Jahren auf den Markt kam. Im Gegensatz zum Blackberry Curve bot es neben einer miesen Sprachqualität auch einen schlechteren Empfang.
Des Weiteren sei die virtuelle Tastatur aufgrund zu kleiner Tasten nur sehr schwer zu bedienen. Eine größere Tastatur gibt es im horizontalen Modus. Den gibts aber nur im Browser. Die Autokorrektur erwies sich als hilfreich, aber zugleich als nicht lernfähig. Sie brachte nichts bei Eigennamen, URLs, E-Mail-Adressen und allem, was nicht schon im Wörterbuch steht.
Während die E-Mail-Funktionen sich als einigermaßen zufriedenstellend erwiesen, haderte es bei den restlichen Personal Information Manager (kurz PIM)- Möglichkeiten. Wurden angehängte PDF-Dateien ausgezeichnet dargestellt, so ließen sich Excel- und Powerpoint-Dateien, sehr große Dokumente und angehängte Musik- oder Videodateien nicht öffnen. Während die Synchronisierung mit Mac / Windows grundsätzlich gut klappte, lassen sich Aufgaben, Notizen, To-Dos und dergleichen grundsätzlich nicht synchronisieren.
Da aber nur Apple- Software hier Abhilfe schaffen darf und Programme unabhängiger Entwickler zum Ausgleich dieser Schwachstellen - was auf anderen Smartphones selbstverständlich ist - somit keine Chance haben, stellt für das PC Magazine das iPhone im Schluß kein echtes Smartphone dar.
Quelle: http://de.theinquirer.net/2007/07/04/iphone_die_echten_tests.html,Quelle: theinquirer.net;http://uk.gizmodo.com,Bildquelle

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