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Allgemein13.08.2007, 02:35← Alle News

Downloads: Illegal, scheißegal?

aDaD2.316 LeserLesezeit 1 Min

Zwei aktuelle Studien unter Kindern und Jugendlichen in Europa zeigen auf, dass diese sich zwar der Risiken des illegalen Downloads durchaus bewusst sind, aber angesichts der verlockenden Inhalte die möglichen Gefahren gerne ignoriert werden. Fehlende Einsicht und die Rolle der Eltern stellen laut den Ergebnissen der Untersuchungen weitere Gründe für dieses Treiben dar.

Downloads: Illegal, scheißegal?
„Schatz, kannst du mir noch schnell den neuen Actionstreifen herunterladen, damit Papa und Mama morgen Abend was zum Gucken haben?“

Nach einer Studie der Europäischen Kommission, an der 27 europäische Mitgliedsstaaten teilgenommen haben, geht hervor, dass die Erwachsenen einen nicht unbedeutenden Anteil an dem illegalen Downloadverhalten der Kinder und Jugendlichen haben. So würden die Eltern durch ihr eigenes Zutun, nämlich indem sie mit schlechtem Beispiel voran gehen, das Treiben ihrer Sprösslinge legitimieren.

Ein weiterer Hinweis darauf könnte die Tatsache sein, dass laut der Untersuchung die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in ihrem Onlineverhalten von ihren Eltern überwacht werden. Auch dann, wenn der Standort des Familien-PCs das Kinderzimmer ist – wie in 43% der deutschen Haushalte.

Außerdem rechtfertigen die befragten Kinder und Jugendliche ihre Downloads, welche zu 56% über Peer-to-Peer Netzwerke (Kazaa, Limewire, Torrent-Programme, etc.) bezogen werden, damit, dass die geladenen Inhalte zum Einen nur privaten Zwecken dienen und zum Zweiten als CD oder DVD im Kauf zu teuer wären.
Obwohl sich die meisten Befragten der Studie ihrem illegalen Verhalten sowie dem dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden bewusst sind, wollen sie auch weiterhin illegale Inhalte aus dem Internet herunterladen.
Nur 15% hingegen nutzen gesicherte Online-Shops, wie beispielsweise i-Tunes.

Denn die Angst, schädliche Inhalte auf den Rechner zu ziehen, wiegt derzeit schwerer, als von einer Strafverfolgungsbehörde angeschrieben zu werden. Dennoch achten nach einer Untersuchung des Antivirenspezialisten McAfee knapp ein Viertel aller 13- bis 17-jährigen nicht auf die Sicherheit des Rechners beim Surfen im Internet.

Europäischer „Filesharing-Spitzenreiter“ in dieser Altersklasse sind die Niederländer, von denen drei Viertel angaben, P2P-Netzwerke zu nutzen, um illegale Inhalte auszutauschen.

Quelle: http://www.winfuture.de,Quelle 1;http://www.itseccity.de/?url=/content/markt/studien/060726_mar_stu_mcafee.html,Quelle 2;http://www.theurbanwire.com/nptribune/Images/Illegal%20downloads.jpg,Bildquelle

Kommentare 4
  • 0
    TorstenTorsten1. Kommentar

    Filesharer...

    Mittlerweile ist der Begriff stark negativ behaftet, dabei heisst es doch "Geben ist seeliger denn nehmen".
  • 0
    BetrayaLBetrayaL

    soll wohl ein witz sein

    Ein weiterer Hinweis darauf könnte die Tatsache sein, dass laut der Untersuchung die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in ihrem Onlineverhalten von ihren Eltern überwacht werden. Auch dann, wenn der Standort des Familien-PCs das Kinderzimmer ist – wie in 43% der deutschen Haushalte.


    DAS glaub ich mal nicht
  • 0
    aDaD

    Alles ist relativ.

    Leider konnte der Quelle nicht entnommen werden, was mit "Überwachung" gemeint ist bzw. wieviel Kinder (<14 J.) befragt wurden. Hier dürfte der Anteil der "Überwachten" höher liegen.

    "Überwachung" könnte zum Beispiel auch sein, dass die Eltern einfach nur ab und an ihrem Kind über die Schultern schauen. Wie gesagt. Da dieser Punkt nicht präzisiert wurde, kann man hier nur mutmaßen.
  • 0
    SodanSodan

    sie tun mir alle so leid

    evolution kann man nicht aufhalten.....
    geld muss man verdienen. und für viele sachen verdienen die leute einfach mal kein geld.
    dann kann sich britney eben keinen neuen jet und maybach kaufen. sie wird wohl kaum verhungern ...

    wir leben in einer gesellschaft in der nun mal die dinge, die in der zeit unserer eltern noch wert hatten, wertlos geworden sind.
    dazu zählen eben auch musik und filme.

    ist ein wenig wie mit dem salz.
    früher war das mal übelst krass, weils schwer zu bekommen war.
    heutzutage ist es wertlos. es ist leicht zu haben.
??
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