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Allgemein25.08.2007, 00:01← Alle News

Windowszwang für Linux-User

RonnyRonny3.788 LeserLesezeit 1 Min

Die folgende Geschichte liest sich wie die Geschichte aus einem echten Horrorstreifen. Dies dürfte zumindestens für alle Linux-User zutreffen, den vor kurzem wurde einer von Ihnen indirekt zum Umstieg auf Windows verurteilt.

Windowszwang für Linux-User
Alles begann am Tag der Erstaufführung von „Star Wars Episode III“. SkOt, der damalige Admin von BitTorrent wollte der Torrentgemeinschaft einen großen Gefallen erweisen und stellte den Film kurz vor dem offiziellen Kinostart im Netzwerk zur Verfügung. Kurz darauf wurde er verklagt und zu 5 Jahren und 5 Monaten Gefängnis verurteilt.

Das Urteil wurde in der Zwischenzeit wieder aufgehoben und er erhielt dafür eine entschärfte Variante. Er muß sich verpflichten eine Überwachungssoftware auf seinem Rechner zu installieren, wodurch er durch seinen Bewährungshelfer kontrolliert werden kann. Das Problem bei dieser Software ist nur, daß diese ausschließlich Windows tauglich ist.

Auf seine Nachfrage, was es für Möglichkeiten gebe, wenn er kein Windows nutzt, teilte man ihm nur mit „Keine!“. Entweder er schafft sich ein windowstaugliches System an auf dem auch Windows installiert ist oder er muß auf Arbeiten an seinem Rechner verzichten.

Grundlage für diese Rechtssprechung ist der „Family Entertainment and Copyright Act“ welcher im Januar 2005 im US-Parlament verabschiedet wurde. In diesem wird unter anderem das Abfilmen von Filmen und die Veröffentlichung von Filmen vor ihrem offiziellen Start unter Strafe gestellt.

Derzeit versucht SkOt gegen diese Zwangsmaßnahme per Anwalt vorzugehen. Er fragt sich wie es funktionieren soll, daß sich ein mittelloser Mensch eine Software leisten soll, welche nicht frei zur Verfügung steht ohne das er gleichzeitig eine neue Rechtsverletzung begeht. Zusätzlich teilte er mit, daß er mit einer Überwachung seiner Person keine Probleme hätte.

Quelle: http://torrentfreak.com/bittorrent-admin-monitored-by-us-government-forced-to-dump-linux/, Quelle: torrentfreak.com;

Kommentare 6
  • 0
    vebisvebis1. Kommentar

    hmpf

    kann doch nicht so schwer sein Sebek bei dem zu installieren, wenn dann nix mehr kommt oder er den Kernel neubaut und installiert, weiss man das er versucht die Überwachung loszubekommen
  • 0
    TorstenTorsten

    Sebek?

    Erklär mal näher bitte, will wirklich nur ungern dumm sterben. 😃
  • 0
    vebisvebis

    Sebek

    das macht genau, das was das Windows Tool machen soll, ein volles Aktivitätsprotokoll zu einem Server schicken, zur Auswertung
  • 0
    RonnyRonny

    Vielleicht kann man es...

    aber man will es nicht. Warum auch immer
  • 0
    ABSinthABSinth

    wo soll das problem sein

    die hauptsache ist doch das er weiterarbeiten kann.
    5 jahre knast sind ja wohl doch noch eine ganze ecke schlimmer zu verkraften als linux gegen windows einzutauschen.
    das gegenteil, also windows gegen linux tauschen zu müssen, wäre für mich persönlich schlimmer. ich wüsste gar nicht wo ich da anfangen sollte.
  • 0
    aDaD

    Gängige Rechtssprechung?

    Genauso ist es Scott McCausland, ehem. Betreiber von Elitetorrent, ergangen. 5 Monate Haft zuzüglich nachträglicher Überwachungssoftware auf seinem Rechner, welche nur unter Windows läuft.
    Sein Kommentar: "Erst werde ich wegen 2 Straftaten verurteilt, dann werfen sie mich ins Gefängnis und jetzt das..." (Quelle)
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