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Allgemein30.08.2007, 00:03← Alle News

Blindes Vertrauen

aDaD1.086 LeserLesezeit 1 Min

In England und Österreich werden verstärkt neue Verkehrsschilder aufgestellt, die vor der Nutzung eines Navigationsgerätes warnen. Auslöser dafür ist vor allem die abenteuerliche Routenplanung von LKW-Fahrern, die zunehmend und blind auf das GPS-System vertrauen. Dadurch landen verstärkt immer mehr Brummis auf für sie ungeeigneten Straßen, blockieren diese und müssen infolgedessen immer öfter von externen Kräften aus ihrer Misere befreit werden. // <a href="http://ad.de.doubleclick.net/adj/lb.inquirer.de/politiksicherheit"> <img src="<http://ad.de.doubleclick.net/adj/lb.inquirer.de/politiksicherheit>" border="0" alt="Advertisement"></a>

Blindes Vertrauen
Die sind schon toll diese Navigeräte. Kein wildes Straßenkartewälzen während der Fahrt. Keine Routenplanung vor Antritt der Reise. Einfach ins Auto setzen und losfahren. Einfach mit dem Vertrauen darauf, dass mein kleiner elektronischer Freund mit der netten Stimme mich sicher ans Ziel leiten wird. Doch allzu oft führt einen hier die menschliche Bequemlichkeit an teils unbekannte und ferne Orte.

Vor allem bei den LKW-Fahrern, die kreuz und quer durch Europa touren, erfreut sich das elektronische Helferlein wachsender Beliebtheit.
Gerade in bergigen Regionen und Gegenden, wo die Infrastruktur unzureichend ausgebaut ist, führt das blinde Vertrauen aufs Navi mitunter ins Abseits.

Auf diese Entwicklung reagieren nun die Verkehrsministerien von Österreich und England, indem verstärkt Warnschilder aufgestellt werden, die vor der blinden Nutzung der GPS-Geräte warnen. Zu oft verstopften in der Vergangenheit LKWs die Straßen.
 “In den letzten sechs Monaten blieben auf der betroffenen Strecke mehr als ein Dutzend Lkw hängen.”, erklärt der Verkehrsplaner Mark Simpson, der die Warnschilder in einer Ortschaft in Wales anbringen ließ.
Die britischen Warnschilder zeigen ein GPS-Symbol sowie einen Lkw, der quer mit einem dicken roten Balken markiert ist.

Ähnliche Erfahrungen macht auch Engelbert Auer, Straßenmeister im niederösterreichischen Waidhofen: “Gerade in den Wintermonaten blieben Lkw häufig hängen und blockierten die Straße. Immer häufiger mussten wir zu Hilfe kommen, da sich der Lkw-Fahrer auf sein GPS-System verlassen hat.”
Dagegen sollen nun die neuen Schilder helfen, auf denen ein Symbol vor der enormen Steigung warnt, begleitet von einem “No Trucks” sowie einem durchgestrichenen "GPS".

Quelle: http://www.theinquirer.de,Quelle

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