Peter Zombik, Geschäftsführer der Deutschen Phonoverbände ". "Ohne das illegale Angebot wären Steigerungsraten bis über 100 Prozent möglich"
Der Musikmarkt ist im ersten Halbjahr 2006 weiter zurückgegangen, wie der Bundesverband der Phonographischen bekannt gegeben hat. Der Absatzrückgang am physischen Markt hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zumindest verlangsamt, beträgt aber minus 3,4 Prozent. Der Downloadmarkt hingegen wächst weiter, aber nicht in dem Maße, wie vom IFPI erhofft. "Das anhaltend hohe Niveau der Nutzung illegaler Quellen im Internet und die ungelösten Probleme durch ausufernde private Vervielfältigung erweisen sich unverändert als gefährliche Bremsen für eine positive Marktentwicklung", erklärt Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände.
Der Downloadmarkt hat mit 10,2 Mio. Einzeltracks und 700.000 Bundles ein Wachstum von über 36 Prozent verzeichnet. Die stürmischen Wachstumsraten der Vorjahre würden vor allem von den Tauschbörsen, wie etwa Bittorrent, eMule oder eDonkey.
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Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060814018, pressetext.de;http://www.fredhumbib.dk/images/musik.jpg, Bildquelle: fredhumbib.dk

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