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Szene16.05.2007, 02:54← All News

Die ESBL lebt!

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Gegen Ende Februar dieses Jahres stand es nicht gut um die noch junge ESBL. Der TV-Sender GIGA TV trennte sich nach nicht mal einjähriger Sendezeit von dem eSport Fernsehformat "screen-shot", in welchem die Computerfußballliga regelmäßig einer breiten Maße zugänglich gemacht wurde. Außerdem musste wurde ein Insolvenzverfahren gegen das Vermögen der ESBL GmbH eingeleitet. Es sah also schlecht aus um die Zukunft dieses Projekts.

Doch "alles neu macht der Mai". Oder eher vielmehr der März.

Nachdem die eSport Bundesliga (ESBL) am 26.2.07 mit einer gehörigen Portion Ungewissheit in die neue Saison gestartet ist, konnte neben neuen Werksteams auch mit dem Musiksender MTV ein neuer Medienpartner und Nachfolger von GIGA TV hinzugewonnen werden. In Rahmen der Sendung "GAME ONE" präsentiert sich die ESBL mittwochs 19.30-20.00 Uhr, samstags ab 21.30 Uhr sowie am Dienstag ab 0.30 Uhr.

Den Neuanfang unterstreicht das akutelle Design der Seite, die neue Internetadresse (vorher www.esbl.de) und ein neues Logo.
Außerdem scheint mit der "alten" ESBL auch deren Dachvereinigung, die vom Namen her angesichts der damaligen tatsächlichen Präsenz vermessen anmutende World League eSports (WLES), gänzlich verschwunden zu sein.

Und so wie es aussieht, scheint es bei der "neuen" ESBL derzeit rund zu laufen, denn die zweite Saison konnte erfolgreich und ohne Stolpersteine zu Ende geführt werden. Bereits wie oben erwähnt haben sich dabei neue Teams hinzugesellt. Vor allem die Vertretung des wohl traditionsreichsten und ältesten deutschen eSport-Clans "mTw" sollte als positives Zeichen sowohl an die Organisatoren der Liga wie auch an die eSport-Szene gewertet werden. Schließlich gibt es schon für den Gewinner der Oberliga Euro zu gewinnen. Allein die Teilhabe an der 1.Bundesliga wird mindestens vierstellig belohnt. Die besten drei der Saison, darunter die Spieler von EuroPoker, Arcor und mTw, qualifizieren sich für die Champions League, in welcher noch einmal höhere Gewinne zu erwarten sind.

Aufmerksamkeit verschaffte sich die ESBL mit ihrem Clou beim letzten Bundesligaheimspiel von Herta BSC in Berlin. Vor einer Kulisse von 54.820 von Zuschauern wurden die letzten beiden Ligaspieltage der ESBL über die Anzeigetafel des Stadions übertragen. Damit erhielt die ESBL einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde. Noch nie zuvor haben so viele Menschen ein eSport Fußballmatch live verfolgt.

Source: http://www.esportbl.de,Quelle: esportbl.de;

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