Hardware17 Beiträge · 2326 Klicks · 8 Teilnehmer
64 Bit CPU lohnt sich das?
- #1Hi Leute.
Ich habe vor meinen PC aufzurüsten und mit fehlt total der Überblick. Ich habe einen XP1800+ und wollte bei AMD bleiben. Nur ich weiß absolut nicht was grad aktuell ist. Lohnt es sich denn einen 64 Bit Prozessor zu kaufen oder reicht auch ein Sempron oder so? Brauche ich für einen 64 Bit auch ein neues Betriebssystem oder kann ich mein XP Home weiter nutzen? - #2Also generell sind eigentlich fast nur noch 64Bit Prozessoren zu erhalten, nur das passend Betriebssystem ist noch ein Problem.😛 Ich würde dir aber zu einem C2D rate, da du für deine Plattform kaum etwas pasables finden wirst und so auch Mainboard aus tauschen müsstest.
Bei dem Betriebssystem ist es eigentlich egal welches du nimmst, aber Hoome schöpft nicht die gesamte Leistung aus und XP 64 hat kaum einen nennenswerten Treibersupport. Vista macht noch einige Probleme. Deswegen würde ich dir erstmal raten XP Pro zu holen und auf Windows 7 zu warten. - #3Danke für die erklärung. Von Vista 7 hab ich noch nie was gehört. was kommt das denn?
- #4Ein genaues Datum gibt es noch nicht. aber laut Microsoft selber arbeitet man "rund um die Uhr" an dem Projekt. Es soll aber Microsoft neues Zugpferd werden und XP endgültig ablösen.
- #5XP 64 is abgesehen vom Treibersupport ned schlecht is um einiges schneller als die 32bit version.
Wenn man die Treiber dazu findet sollte man die 64 bit version nehmen.
Ich würde auch einen C2D nehmen. gehört zur zeit zu den besten.Lieber chronischer Realitätsverweigerer als chronisch von der Realität entäuscht. Wir leben alle in einer Traumwelt nur keiner will es zugeben
- #6Ja 64 Bit Treiber gibt's wirklich mittlerweile für fast alles. Und auch die ersten games die das voll Ausnutzen. Aber es gibt keinen Grund auf das Neue Windows zu warten. Zum mal das erst in 2 jahren kommen wird. Also in Softwarezeitrechnung in 3 Jahren 😉
- #7Weder XP64 noch Vista 64Bit macht irgendwelche Probleme auf aktueller Hardware. Du kannst allerdings auch mit einer 64Bit CPU weiter ein 32Bit Betriebssystem nutzen.
Die meisten Probleme entstehen entweder durch veralteter Hardware oder Pebkac (ihr könnt ja mal danach googlen). Wenn man will das XP64 oder Vista allgemein scheiße ist, dann kriegt man das auch hin...
Windows 7 ist allerdings noch in ferner Zukunft, da brauch man jetzt noch keine Gedanken dran verschwenden.
Software muss nicht extra auf 64Bit angepasst werden, was allerdings minimal Rechenleistung kostet, was selbst bei der kleinsten und inzwischen recht günstigen QuadCore CPU von Intel mehr als genug vorhanden ist. Bisher hat die noch kein Programm voll ausgenutzt, da musst du wohl schon schwere CAD/Rendergeschütze auffahren 😛
RAM braucht es auch ein wenig, aber bei den aktuellen Preisen... 4GB rein und gut ists.
Ohne 64Bit Betriebssystem werden übrigens nur ca. 3,25GB verwendet, und die 750MB die du gewinnst, kann nicht mal Vista verbraten 🙂
Zu den aktuellen AMDs kann ich allerdings nichts sagen, die verbuggten Phenoms sind glaub ich inzwischen ersetzt worden? Meiner Meinung nach ist spätestens ab Mittelklasse aber inzwischen eindeutig Intel vorne, und ich war früher auch immer mit meinen AMDs zufrieden.
Allgemein: auf jeden Fall 64Bit CPU (gibt es noch was anderes im brauchbaren Desktopbereich?), Betriebssystem je nach Lust und Laune und RAM (ich finde 64Bit Betriebssystem lohnt sich wirklich erst ab 4GB RAM, da man dann einen gewaltigen Vorteil hat. 3GB sind auch unter 32Bit drin, bei 3,5GB verliert man kaum etwas.). - #8
Original geschrieben von: Fragman
Zu den aktuellen AMDs kann ich allerdings nichts sagen, die verbuggten Phenoms sind glaub ich inzwischen ersetzt worden? Meiner Meinung nach ist spätestens ab Mittelklasse aber inzwischen eindeutig Intel vorne, und ich war früher auch immer mit meinen AMDs zufrieden.
Bei den Amd's ist darauf zu achten das es sich um die B-Revision handelt. Bei den anderen werden die Bugs mittels Treiber unterdrückt, was nicht die ideale Lösung ist. Aber ich schließe mich an und würde zu einem Quad-Core greifen (wenn ich noch etwas Geld übrig hätte😛). - #9Prinzipiel stellen sich folgende Fragen:
1. Was genau machst du mit dem Rechner? ( Welche Anwendung, welche Auflösung usw.)
2. Was darf das gute Stück kosten?
Danach kann man dir was zusammenstellen. - #10Ständig dieses rumgeplapper bei AMD und den TLB Bug.
Mal als Info: Der TLB Bug ist nicht so gravierend wie er von diversen Medien dargestellt wird bzw wurde. Der TLB Bug lässt sich nur unter Laborbedingungen bewusst und gewollt unter bestimmten Vorraussetzungen hervorrufen. Und diese sind in der Regel bei Servern vorzufinden und nicht bei Desktop PCs.
Bei Intel CPUs (bei den aktuellen C2D Modellen) gibt es auch teils gravierende Fehler, nur Intel verschweigt diese und fixed sie heimlich über Microcodefixes, entweder im Betriebssystem oder per BIOS Update.
Die Phenoms mit alten B2 Stepping sind für Privatanwender genauso zuverlässig wie die aktuellen B3 Steppings, welche keinen TLB Bug mehr haben.
Der Nachteil der aktuellen Phenoms ist, das diese momentan nicht nur mit einer maximalen Taktrate von 2.5Ghz verkauft werden, gibt aber auch genügend Leute die ihre 2.3 Ghz Phenoms auf 3.0 Ghz mit Luft- oder Wasserkühlung geprügelt haben.
Die Phenoms haben zwar einen etwas höheren Stromverbrauch auf den ersten Blick, allerdings ist beim Phenom der Speichercontroller auch in der CPU integriert, wogegen bei Intel dieser weiterhin auf dem Motherboard sitzt. Daher verbrauchen eigentlich beide das selbe.
Manchmal heißt es auch das ja Intel die bessere Wahl wäre, aufgrund des beständigen 775 Sockels, allerdings wird immer vergessen das bei einer neuen CPU Generation so oder so ein neues Board her muss.
Zwar sind die Intel CPUs Pinkompatibel, aber nicht elektrisch und chipsatzmäßig. Es gibt genug Leute die ihr 1,5 Jahre altes Motherboard austauschen mussten um einen aktuellen C2D nutzen zu können. Im umgekehrten Sinne gibt es aber auch Leute die durften sich eine neue CPU holen, weil ihre alte CPU im neuen Board nicht mehr lief, obwohl der selbe Sockel.
AMD hat momentan aktuell den AM2 und AM2+ Sockel im Angebot, irgendwann soll der AM3 Sockel kommen. Laut AMDs Plänen sollen aber alle Sockeltypen untereinander kompatibel sein. Sprich, eine AM3 CPU ist pin- und elekektrisch kompatibel zu einem AM2 Board, oder eine AM2 Sockel CPU soll in einem AM3 Board laufen. Die Sockel unterscheiden sich in den Hyperthreading und Cool'n'Quite Funktionen.
Und ganz ehrlich, wer mehr als 200€ für eine CPU ausgibt, der hat eindeutig zuviel Geld.
Meine Meinung: Ich würde mir an deiner Stelle je nach Geldbeutel und Anwendungsgebiet einen AMD holen. Die 10% Mehrleistung (klingt ganz dolle viel, ist aber im Endeffekt nicht soviel mehr) merkt man kaum, ob nun ein Spiel 100fps oder 110 fps bringt. Am Ende limitiert eh meistens die Grafikkarte.
Wenn es ein Durchschnitts PC werden soll reicht ein AMD X2 6000+ (Dualcore, Preis- Leistungssieger bei z.B. Computerbase) erstmal vollkommen aus und dazu eine Radeon 3870. Damit läuft jedes Spiel vernünftig.
Wenn es etwas mehr sein darf kann auch ein Phenom X4 9850 (Quadcore, lohnt aber mehr bei Photoshp o.ä. Anwendungen)
Zudem unterstützt man dann nicht die mafiaähnlichen Methoden seitens Intel, siehe auch die weltweiten Ermittlungen in Europa, den USA, Japan und weiteren asiatischen Ländern wegen Kartellvergehen.
Oder einfach mal diesen Artikel der Financial Times lesen. Traurig und das läuft seit mindestens 15 Jahren so. - #11@ schnubbie
Mal ganz ehrlich schnubbie:
Man merkt das du ein AMD-Fan bist. Aber bleib doch einfach mal ganz gelassen.
Wie schon gesagt haben AMD- Cpus derzeit ein paar gravierende Fehler als sonst, die aber doch sehr bemerkbar sind. Den meist läuft kein Spiel mit 100FPs, sondern hart an der Grenze mit 35 oder bis zu 50 FPs. Dabei kann man schon leichte Leistungsunterschiede merken bzw. ausmachen. Dies bezieht sich auf alle Verwendungsmöglichkeiten egal ob Server oder Desktop. In erster Linie bemerkt man den Bug erst bei Video- oder Photobearbeitungsprogrammen, die hohe Leistungsreserven benötigen und auch ausschöpfen.
Auch Intel's Cpus haben Fehler, die aber auch publik gemacht werden, wie zum Beispiel durch Pressemitteilungen, die aber meist weniger beachtet werden, weil sie nicht sehr gravierend sind.
Auch ist deine Aussage über "laufende" Untersuchung wahr, die aber, wie du selbst gesagt hast, seit 15 Jahren ergebnislos laufen. Dies hat aber auch andere Gründe. So ist Intel mit 80% Marktführer, der nunmal die Preis etc. bestimmen kann.
Ich selbst habe nen C2D, der nicht perfekt ist, aber immer noch besser läuft als ein vergleichbarer AMD.
Um wahr zu sein wäre ich dafür, dass IBM wieder in den Endkundenmarkt einsteigt mit ihrer Prozessoren und somit etwas mehr "Schwung" reinbringt. - #12Tut mir leid, ich bin kein AMD Fan, aber ich bin Realist und rede mir Intel und ihre Marketingmethoden nicht schön.
Spiele: Vergleichen wir hier mal einen Intel QX9770 (3,2Ghz, 1115€(!!!)) und einen AMD Phenom 9850 (2,5Ghz, 190€) in Crysis in 800x600, low Details? Da hast du recht, da schafft der Intel 126fps und der AMD nur 84fps, und ist somit ca. 50% schneller.
In 1280x1024, high details hat dann der Intel ganze 4% mehr. Für diese 4% Mehrleistung über 800€ mehr auszugeben ist sinnfrei, darin sind wir uns hoffentlich einig, oder?
Photoshop/Videobearbeitung: Dann bist du der erste der den Bug dort bemerkt haben will. Sorry, aber ich empfehle mal den Artikel auf Computerbase - #13
Original geschrieben von: schnubbie
Tut mir leid, ich bin kein AMD Fan, aber ich bin Realist und rede mir Intel und ihre Marketingmethoden nicht schön.
Spiele: Vergleichen wir hier mal einen Intel QX9770 (3,2Ghz, 1115€(!!!)) und einen AMD Phenom 9850 (2,5Ghz, 190€) in Crysis in 800x600, low Details? Da hast du recht, da schafft der Intel 126fps und der AMD nur 84fps, und ist somit ca. 50% schneller.
In 1280x1024, high details hat dann der Intel ganze 4% mehr. Für diese 4% Mehrleistung über 800€ mehr auszugeben ist sinnfrei, darin sind wir uns hoffentlich einig, oder?
Photoshop/Videobearbeitung: Dann bist du der erste der den Bug dort bemerkt haben will. Sorry, aber ich empfehle mal den Artikel auf Computerbase
Ich bin auch Realist und verlasse mich selten auf Artikel von nur einer Seite, die die allgemeine Tatsache bestätigen.
Außerdem hatte ich die möglichkeit die neuen Phenom anzutesten und meine dass man erstmal alles selbst ausprobierenmuss.
Ich sag ja nicht, dass sie viel schlechter sind. Aber sie sind schlechter als Intels bei Bearbeitungsprogrammen die mit Photoshop kaum vergleichbar sind.
Auch habe ich mich zu Intel selbst geäußert und denke das spricht für sich. - #14Ich besuche ja nicht nur Computerbase und verlasse mich nicht nur auf diese eine Seite 😉
Und ja ich hatte auch schon die Möglichkeit einen AMD Phenom zu testen. Ich sehe da nicht wirklich die riesigen Geschwindigkeitsunterschiede. Mal ist der eine etwas schneller, mal der andere.
Bei WinRAR ist ein 2.3Ghz Phenom ca. 7 Sekunden schneller als ein C2D mit 2.4 Ghz. Dafür sind Photoshop und Videobearbeitungen schon seit eh und je für Intel optimiert worden, sind aber trotzdem dadurch nicht wahnsinnig schneller. Außer bei riesigen Sachen, die aber wohl kaum bei einem Privatanwender anfallen.
Und die Untersuchungen haben ja scheinbar schon Sinn gemacht, denn ohne begründeten Verdacht durchsucht die EU nicht einfach so lauter Büros von Intel und der Metrogruppe. Und Intels Hinhaltetaktik ist ja auch bekannt geworden, bisher haben sie scheinbar der EU auch noch nicht die geforderten Daten übermittelt - warum wohl?
Meine persönliche Meinung ist das AMD durch Innovationen sich mehr als 15 Jahre gegen Intel bisher immer gut halten konnte, obwohl Intel durch mehr als zweifelhafte Methoden versucht hat Marktanteile an sich zu reißen.
Warum wohl hat Intel zu Pentium4 Zeiten keinerlei Marktanteile eingebußt obwohl die AMD Thunderbird und Athlon 64 deutlich besser waren? Warum hört man von Saturn und Media Markt Mitarbeitern ständig die selbe Lüge das AMD Prozessoren qualitativ schlecht sein?
Ich zitiere nur mal
"Man drohte mir, mich zu Guacamole zu schlagen, sollten wir weiterhin AMD-Prozessoren verwenden", berichtete ein Vorstand des US-Produzenten Gateway in einer Klageschrift von AMD.
- siehe Financial Times Artikel -
Ich stehe auf dem Standpunkt das ich nicht auch noch so eine Firma durch den Kauf von deren Produkten unterstützten muss. Die Innovationen der letzten Jahre kamen eindeutig von AMD (64Bit in die x86 Welt eingeführt, integrierter Speichercontroller, Cool'n'Quite, nativer Quadcore mit einzeln ab-/zuschaltbaren Kernen).
Ohne AMD würden wir immernoch bei Pentium4 Heizungen sein und eine aktuelle CPU würde nicht für 200€ über den Ladentisch gehen, sondern für 1000€ den Besitzer wechseln. Wir wären wieder bei den 2000 DM Pentiums von früher. Intel hat ja nicht die Preise reduziert weil sie so nett sind und den Kunden gutes tun wollen. - #15@ schnubbie
Bei deinen Anmerkungen hast du ganz recht.
Scheinbar sind meine Darlegungen aber nicht ganz klar geworden.
1 .Für mich stet in erster Line das Preis-Leistungs-Verhältnis
(ich habe meine C2D am Anfang, wegen der Leistung zum kleinen Preis geholt)
2. die technischen Eigenschaften
(und da musst du zugeben hat AMD nachgelassen)
3. Die Eigenschaft der Kompa. zur bestehenden Hardware
und ganz am Schluss der Ruf der Firma. - #16Für mich klar, es lohnt sich 🙂
- #17
Original geschrieben von: christoph1985
Für mich klar, es lohnt sich 🙂
Kannst du das auch etwas begründen, oder ist das nur Spam?
Anmelden, um mitzureden.





