„Ich bin süchtig“, beichtet Lee Chang (Name von der Redaktion geändert) einer der 16 Teilnehmer des südkoreanischen Bootcamps für Internetsüchtige. „Es begann als ich 15 Jahre alt war. Ich hatte schon zuvor viel Zeit mit meinem Computer verbracht und die Schularbeiten an diesem erledigt. Als eines Tages meine Eltern ausgingen, nutzte ich die Zeit und fing an im Internet zu surfen.“

„Es war für mich ein tolle neue Welt und vor allem es gab alles nur einen Mausklick entfernt. Hängen geblieben bin ich dann bei den Mangas und Sudden Attack einem Onlinespiel. Es ging soweit, dass ich teilweise mehr als 17 Stunden täglich im Netz war. Das etwas mit mir nicht stimmte, bemerkten meine Eltern erst als sie mich fragten warum ich nicht mehr zur Schule gehe. Ich rastete komplett aus. Und jetzt bin ich hier um von meiner Sucht los zu kommen und ich kann ihnen sagen es ist nicht so einfach wie es klingt.“
„Sie striezen uns hier wirklich hart damit wir endlich ins normale Leben zurück finden. Einen Computer habe ich seit dem ich hier bin nicht mehr gesehen und auch unsere Handys haben sie konfisziert. Jedoch dürfen wir am Tag eine Stunde mit den unseren Handys mit der Außenwelt kommunizieren, immer unter Beobachtung der Lagerleiter. Die haben Angst, dass wir mit den Geräten online gehen oder spielen.“
„Ein paar haben versucht am Anfang, als die Camps eröffnet wurden, zu entfliehen. Sie schlichen sich Nachts aus dem Lager um einen internetfähigen PC zu finden. Aufgegriffen hat man sie dann in einen der unzähligen Internetcafes, welche wir hier in Südkorea haben.“
Südkorea hat ein echtes Problem. In dem Land in dem die totale Vernetzung schon Realität geworden ist, werden immer mehr männliche Jugendliche süchtig. Die Prognosen zeichnen eine düstere Zukunft und Experten gehen davon aus, dass von den 2,4 Millionen unter Dreißigjährigen mehr als 30 Prozent gefährdet sind. Um dem Problem Herr zu werden, versucht man es nun mit Bootcamps. Wie schon Lee Chang berichtete, werden die Teilnehmer in einem 12tägigen Extremdrillmarathon von der Internetsucht befreit. Wenn man einmal im Lager ist, heißt es ab sofort Marschieren, Stube putzen und seine Wäsche selber waschen. Abends fallen die Teilnehmer todmüde in ihre Kojen nur um am nächsten Morgen weiter entwöhnt zu werden.
Wenn die Lager erfolgreich sind, denkt die Regierung von Südkorea aktiv darüber nach mit diesem Konzept auch in andere Länder zu expandieren und weitere Camps im eigenen Land zu eröffnen.
„Sie striezen uns hier wirklich hart damit wir endlich ins normale Leben zurück finden. Einen Computer habe ich seit dem ich hier bin nicht mehr gesehen und auch unsere Handys haben sie konfisziert. Jedoch dürfen wir am Tag eine Stunde mit den unseren Handys mit der Außenwelt kommunizieren, immer unter Beobachtung der Lagerleiter. Die haben Angst, dass wir mit den Geräten online gehen oder spielen.“
„Ein paar haben versucht am Anfang, als die Camps eröffnet wurden, zu entfliehen. Sie schlichen sich Nachts aus dem Lager um einen internetfähigen PC zu finden. Aufgegriffen hat man sie dann in einen der unzähligen Internetcafes, welche wir hier in Südkorea haben.“
Südkorea hat ein echtes Problem. In dem Land in dem die totale Vernetzung schon Realität geworden ist, werden immer mehr männliche Jugendliche süchtig. Die Prognosen zeichnen eine düstere Zukunft und Experten gehen davon aus, dass von den 2,4 Millionen unter Dreißigjährigen mehr als 30 Prozent gefährdet sind. Um dem Problem Herr zu werden, versucht man es nun mit Bootcamps. Wie schon Lee Chang berichtete, werden die Teilnehmer in einem 12tägigen Extremdrillmarathon von der Internetsucht befreit. Wenn man einmal im Lager ist, heißt es ab sofort Marschieren, Stube putzen und seine Wäsche selber waschen. Abends fallen die Teilnehmer todmüde in ihre Kojen nur um am nächsten Morgen weiter entwöhnt zu werden.
Wenn die Lager erfolgreich sind, denkt die Regierung von Südkorea aktiv darüber nach mit diesem Konzept auch in andere Länder zu expandieren und weitere Camps im eigenen Land zu eröffnen.
Quelle: http://www.smh.com.au/news/technology/boot-camp-cure-for-web-obsession/2007/11/25/1195962828227.html?page=3, Quelle: smh.com.au;http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/42005000/jpg/_42005576_cullen416.jpg, Bildquelle: newsimg.bbc.co.uk
- 0
Gute Sache.
Ich finde es gut, das man mal etwas gegen die schreckliche Intern/ Gamingetsucht zu tun!
??
öffentlich · unter dem Artikel
als … · +2 PLoints
Womit willst du anfangen?
2.000 Zeichen, öffentlich, bleibt im Archiv.
0 / 2.000 Zeichen
Enter = Zeilenumbruch · Strg+Enter = senden

Szene26.04.2011, 16:48
Playstation: Wie Sony seine Kunden über 77 Millionen gestohlene Daten informiert
Torsten0
Szene09.05.2010, 09:15
Beatboxender Hund
aD0
Szene21.04.2010, 11:24
Platzverbot: Warum Blizzard 320.000 Warcraft 3 und Diablo 2 Spieler sperrt
Torsten0
Szene18.04.2010, 03:23
Wie SouthPark Facebook aufs Korn nahm
Torsten0